HAUSMAESTRO von Rupert Schöttle: Ein musikalischer Wien-Krimi mit Charme und Humor

Klappentext: Aufregung in der Wiener Opernszene: Magnus Maurer, ein junger österreichischer Dirigent, der bereits als Nachfolger von Herbert von Karajan gefeiert wird, hat kurzfristig die Leitung der Premiere der „La Traviata“ an der Staatsoper übernommen. Doch kurz nach der sensationellen Meldung wird er erdrosselt in seinem Bett aufgefunden. Die Inspektoren Kajetan Vogel und Alfons Walz stehen vor einem schier unlösbaren Fall, denn die Zahl der Verdächtigen ist groß…

Der Autor: Rupert Schöttle, seines Zeichens „schreibender Cellist“, wurde 1957 in Mannheim geboren. Im Anschluss an sein Musikstudium in Salzburg zog er in die Hauptstadt Österreichs. Seitdem hat sich der begeisterte Musiker, der hauptsächlich bei den Wiener Philharmonikern tätig ist, auch literarisch seiner Leidenschaft verpflichtet.

Meine Meinung: Der Autor beweist, dass man auch als Deutscher die Wiener Lebensart und die Ausdrücke erlernen kann, wenn man des Längeren auf engem Kontakt mit traditionsbewussten, niveauvollen Wienern in ihrer Stadt lebt. Die literarische Umsetzung des Wienerischen, vor allem in den Figuren der Kommissare Walz und Vogel, ist wirklich gelungen. Nicht zu sprechen vom Einblick in die von Neid und Eifersüchteleien geprägten Welt rund um die Wiener Staatsoper. Dieses Buch ist ein Genuss für Musik- und Wienliebhaber ebenso, wie für Freunde des kriminalistischen Genres.

Genre: Kriminalroman (eBook, broschierte Ausgabe)