Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Nach einer Weile braucht er einen Drink.
(Woody Allen)


6. Januar: Dreikönigstag? Caspar, Melchior und Balthasar? Nicht in ITALIEN – bei uns ist HEXENTAG!

Vieles ist in Italien anders, als in den deutschsprachigen Ländern. So auch die Bräuche am 6. Januar, Epiphanie genannt, was „Erscheinen des Herrn“ bedeutet. Zwölf Tage nach Weihnachten wird somit die Ankunft der Weisen, der Heiligen Drei Könige, in der Geburtsstätte des Jesuskindes zelebriert. Für die Ostkirchen ist es der Tag der Offenbarung der Hl. Dreifaltigkeit und der Taufe Jesus. In Italien (ausgenommen Südtirol, das ja bekanntlich sehr den deutschsprachigen Gepflogenheiten frönt) wurde aus dem Namen „Epifania“ irgendwie „Befana“, wörtlich übersetzt „Hexe“.
Diese „gute Hexe  fliegt in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar von Haus zu Haus und hinterlässt Geschenke für die Kinder ein einem Strumpf. Das klingt sehr nach dem amerikanischen „Santa Claus“, nicht? In Italien kennen wir auch kein Christkind, sondern den „Babbo Natale“ (Weihnachtsmann), doch der legt die Geschenke vor die Krippe oder unter den Baum und steigt nicht durch den Kamin in die Häuser ein.

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HALLOWEEN: "Festa dei Morti", "All Hallow’s Eve" und Kürbis-Carpaccio

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Halloween in ganz Europa verbreitet. Dieses „amerikanische“ Fest hat seinen Ursprung im katholischen Irland, ist jedoch auf heidnische und keltische Bräuche zurückzuführen.

Die nach Amerika ausgewanderten Iren hielten die Tradition des „All Hallow’s Eve“ bei, und nach und nach verbreitete sich das Fest und wurde zu „Halloween“. 

In Italien, vor allem im Süden des Landes, aber auch in Umbrien, feiert man - zur Freude der Kinder - mit der FIERA DEI MORTI, einem Jahrmarkt mit Rummelplatz. Spielwaren und Süssigkeiten dürfen da ebensowenig fehlen, wie warme Wintersocken und Haushaltswaren.

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AL DENTE (Immer wieder Italien 4) von Renate Konrad: Italien hautnah erzählt

Renate Konrad beobachtet, fotografiert und erzählt meisterhaft von ihren Italienreisen. - Im vierten Buch der Serie IMMER WIEDER ITALIEN: Mailand, Rom, Toskana, Sardinien, Trentino, Ischia und die zauberhafte Amalfiküste.

Klappentext: Lassen Sie sich auf den unterschiedlichen Italienreisen verwöhnen. Auf Ischia zum Beispiel genießen Sie Köstlichkeiten und Sonnenuntergang gleichzeitig. In der Toskana verlassen Sie ausnahmsweise mal die Küste und probieren in einem Landgasthof Crostini, an die Sie sich noch lange erinnern werden. Was übrigens auch für die traumhaften Strände Sardiniens gilt. Den Nachmittag verbringen Sie im quirligen Städtchen. In einer Bar unter den schattigen Arkaden und beobachten den italienischen Alltag. Die Lebensgenießer an der Amalfiküste haben eine ansteckende Wirkung auf Sie: Vollkommen entspannt bewundern Sie Architektur und Landschaft. - Es sei denn, Sie fahren gerade an den schwindelerregenden Abgründen entlang … und sehen, dass der Busfahrer eine SMS nach der anderen schreibt.
Ihnen ist es in Italien zu warm? Bestimmt nicht an Silvester. Oder im Skiurlaub in den Dolomiten. Kälte und Schnee? Das hält die Italiener nicht unbedingt vom Picknick ab!

Italienische Karnevalsküche: Pasta "cinque buchi" mit Karnevalsragù

Die „5-Löcher-Pasta mit Karnevalsragù“ ist seit undenkbaren Zeiten das typische Gericht des Carnevale in der sizilianischen Provinz Catania.

Am Fuße des höchsten europäischen Vulkans, des Ätna, gelegen, ist die gesamte Provinz, allen voran die Küstenstadt Acireale, für die Umzüge und die fantastischen Kostüme bekannt. Wie überall im Karneval wird auch hier gerne getrunken und dementsprechend ausgiebig gegessen. Übrigens: In der Stadt Paternò, wenige Kilometer westlich con Catania gelegen, hat die Karnevalspasta sogar 7 Löcher (Pasta sette buchi).
In der lustigsten Zeit des Jahres ist überall (fast) alles erlaubt, vor allem aber kalorienreiche Kost. Diese regionale Pasta-Spezialität (übersetzt: "Maccheroni mit 5 Löchern") findet man nur während des Karnevals in der Provinz Catania. Doch ist es jedes Jahr schwieriger, die "cinque buchi" zu finden. Falls, so hat man eher Glück in einem kleinen Pastificio (Pastahersteller), wo Pasta täglich frisch hergestellt wird. Nur wenige Betriebe fertigen dieses Format bis heute.

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RAUCHVERBOT: ITALIEN wie Singapore und streikende Touristen? Der heutige Clou aus dem "Bel Paese".

Seit 20. Januar 2003 darf in Italien in keinem öffentlichen Gebäude mehr geraucht werden. Damit war unser Staat der absolute Vorreiter der EU- Länder. In Kinos, Hotelzimmern, Krankenhäusern und Ämtern, aber auch in privaten Bürogebäuden wurden Aufenthalte, das Denken und Arbeiten, für alle Menschen gleichermaßen angenehm. Raucher mussten von einem Tag auf den anderen ihrem Laster auf Balkonen oder vor der Tür frönen. Das führte (bis heute) zu einer Abnahme der Tabakverkäufe von sage und schreibe 25 Prozent.

Die Tabakindustrie war darüber nicht glücklich, umso mehr freute sich der italienische Staat. Denn die Strafen, die sowohl von Rauchern, als auch von Besitzern von Lokalen, Büros und Betrieben kassiert wurden (und auch heute noch werden), brachten klingendes Geld in den maroden Staatssäckel.

Der Anteil der italienischen Raucher ging seit Weinführung des Rauchverbots um vier Prozent zurück. Wir leben in Italien somit seit 12 Jahren gesünder. Nichtraucher sowieso, doch auch Raucher. Vor allem, da es weniger Kettenraucher gibt. 

Die Proteststimmen von Restaurant-, Kaffeehaus- und Nachtlokalbesitzern wurden damals von Politikern geflissentlich überhört. Jeder musste selbst dazusehen, wie er seinen Kundenstamm – und somit auch seinen Umsatz – erhalten konnte. Und viele Lokalbesitzer hatten weder das Geld, um einen nach Gesetz ventilierten Raucherraum einzurichten, noch den Platz. Was sich jeder vorstellen kann, der die vielen, kleinen Lokale bei uns kennt.

Deshalb belächle ich immer wieder die Diskussionen in Österreich, wo viele Lokale immer noch ein kleineres Nichtraucherzimmer haben, doch der Großteil der Lokale verqualmt ist. Dort setzten sich - bis heute - die Betreiber von Gastwirtschaften, Restaurants, Heurigenlokalen und Diskotheken gegen die Politiker durch.

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KAISERIN SISI's ALTWIENER KÜCHE: Einspänner, Kaiserschöberl, Bröselknöderl, Paprikahendl, Fiakergulasch & Co.

Kaiserin Elisabeth (Sisi)
Kaiserin Elisabeth (Sisi)

Die Österreicher, vor allem die Wiener, reden einfach anders!

Was Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, natürlich schon längst bekannt ist. Also gut! Werfen wir einen näheren Blick auf das "Wienerische", das bereits beim Leibeswohl, sprich in der Küche, beginnt.

Der Ursprung der meisten Ausdrücke liegt in der Donaumonarchie, zu der Zeit, als Kaiserin Sisi noch Königin von Ungarn war. Und trotzdem seither mehr als Hundert Jahre vergangen sind, ist vor allem das Wiener Küchenlatein nicht nur den deutschsprachigen Nachbarn, sondern auch den Bewohnern der westlichen Bundesländer Österreichs oftmals unverständlich und - vor allem - unerklärlich.

Beginnen wir mit einem einfachen Beispiel.

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WIENER KAFFEEHÄUSER: Kulturerbe der UNESCO

Jetzt ist es an der Zeit über die Wiener Kaffeekultur zu sprechen. Ich liebe den Kaffee in meinem Heimatland Italien, doch die Kaffeehäuser in meiner Geburtsstadt Wien haben einfach "das gewisse Etwas", Kaffee inklusive!

Dort trinkt man nicht rasch an der Theke einen „caffé“ wie bei uns in Italien. Nein. Man setzt sich gemütlich nieder und bestellt eine der vielen Varianten des herrlichen Getränks, das in Wien traditionell auf einem kleinen ovalen Tablett serviert wird: der gewünschte Kaffee in seiner Tasse, ein Löffel, ein Glas Wasser und Zucker. Heute oft weisser Zucker, brauner Zucker und Süssstoff – zur Wahl. Doch, typisch vor allem in Wien, ist der Zuckerstreuer auf dem Tisch.

Im Wiener Kaffeehaus gibt es neben Punschkrapferl, Apfelstrudel und Guglhupf auch salzige Gerichte, wie das „kleine Gulasch“ und ein „Paar Würstel“. Das sind „Frankfurter“ (nicht "Wiener"), die mit Semmel (typisch österreichisches Weißbrot-Brötchen) und Senf, nach Wunsch mild oder scharf, serviert werden. Dazu gibt es Tageszeitungen, Zeitschriften, Kartenspiele, Brettspiele (wie Schach und Dame) und oftmals einen Billardtisch. Das Kaffeehaus ist ein sozialer Treffpunkt, wo sich Jung und Alt wohlfühlen und auch Stunden bei einem einzigen Getränk verbringen, ohne schief angesehen zu werden.

Wen wundert’s, dass die Wiener Kaffeekultur im Jahr 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO erklärt wurde?

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FERRAGOSTO IM ERZKATHOLISCHEN ITALIEN:                        Die teuerste Urlaubswoche des Jahres

Ein kühler Drink an einem sauberen, möglichst nicht überlaufenen Strand

- das ist der Wunschtraum eines jeden Urlaubers.

Und das bleibt er, wie viele ausländische Urlauber alljährlich Mitte August feststellen.

Die Preise für Unterbringung, Kost und auch Souvenirs sind die höchsten des Jahres, das Service mittelmäßig bis schlecht, die Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Falls Sie also einen Blitzurlaub in Italien im Kopf haben sollten, fahren Sie erst gegen Ende August. Da müssen Sie an Autobahnmautstellen und Stadteinfahrten nicht stundenlang warten und werden in Bars, Trattorias und Restaurants freundlich begrüßt und bedient!

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WISSENSWERTES FÜR ITALIENURLAUBER:                              Tödlicher Unfall in Venedig - Gondoliere unter Drogen

Die Ermittlungen nach dem Unfall vom 17. August 2013, bei dem der deutsche Tourist Joachim Vogel zu Tode kam, sind abgeschlossen.

 

Der Unfall vom 17. August 2013 zwischen einem "Vaporetto", dem klassischen Wasserbus Venedigs, und einer Gondel, brachte einige Tage später die erschreckende Wahrheit ans Licht. Der Pilot des Vaporetto der Linie 1, Manuele Venerando, der den Unfall verursacht hatte, war als erster ins Register der Beschuldigten eingeschrieben worden. Es folgten die Piloten zweier weiterer Verkehrsmittel der Verkehrsbetriebe Venedigs (ACTV).

Laut Presseberichten vom 18. Juni 2014 wurde Venerando wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt, die anderen vier Personen, zwei weitere Vaporetto-Piloten, der Pilot eines Wassertaxis und ein Gondoliere, stehen wegen Beihilfe zu fahrlässiger Tötung und Körperverletzung unter Anklage.

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PASTA: Tipps und Tricks rund um das Mythos der italienischen Küche

Es gibt hunderte von italienischen Pasta-Formaten, in verschiedenen Größen und Formen. Die bekanntesten sind sicherlich die Spaghetti N°5, die u.a. zur Herstellung von Spaghetti alla Bolognese verwendet werden. Doch es gibt diese Fadennudeln auch dünner, bekannt als Spaghettini N°3. Dickere werden als Spaghettoni N° 7 bezeichnet, flache als Bavette und Linguine (je nach Dicke) und diejenigen mit einem Loch in der Mitte sind Bucatini.

Tagliatelle und Penne in verschiedenen Ausführungen sind, vor allem im Ausland, unter den bekanntesten Pastasorten. Jedoch gibt es  auch unzählige regionale Varianten, die zum Teil nur zu bestimmten Anlässen Verwendung finden und von kleinen Pastifici (Pasta-Produzenten) handwerklich und  lokal hergestellt werden.

Auch im Ausland gibt es mittlwereile eine große Auswahl an Pasta, doch leider auch hier viele nachgeahmte Produkte, die mit italienischer Pasta wahrhaft nichts zu tun haben.

Auf der Verpackung von in Italien produzierten Teigwaren darf das Wort Pasta verwendet werden. Alle anderen Formate von Teigwaren, egal ob diese in China, Spanien, Deutschland oder anderen Ländern ihren Ursprung haben, dürfen nur als Noodles/Nudeln gekennzeichnet sein.

Achten Sie beim Kauf von Pasta immer darauf, wo diese produziert wurde. Es gibt keinen Grund, warum italienische Pasta im Ausland „in Lizenz“ hergestellt werden sollte.

Wichtig ist dies vor allem bei der trockenen gefüllten Pasta (Tortellini, Ravioli): Im Ausland werden Produkte angeboten, die nicht aus Italien stammen und mit minderwertigen Zutaten hergestellt werden.

Trauen Sie nie einfach einer Verpackung, die mit den italienischen Farben (grün-weiß-rot) wirbt, suchen Sie die Herkunftsinformation!

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MOSTARDA MAL ZWEI: Italienische Senffrüchte oder Dessert der Armen?

MOSTARDA DI FRUTTA
MOSTARDA DI FRUTTA

Wer schon einmal in Norditalien, vor allem in Mantua oder Cremona in der Lombardei gewesen ist, der kennt sie. Diese pikanten Senffrüchte sind eine kulinarische Spezialität, die erstmals bereits in einer Schrift aus dem Jahr 1288 erwähnt wurden. In dieser klassischen Art, wird Mostarda vor allem zu Käse, oder als Begleitung des „Bollito misto“ (Norditalienischer Fleischtopf), gereicht.

Die Herstellung der Senffrüchte liegt in den Händen kleiner, spezialisierter Betriebe, die Mostarda zumeist mit dem Beinamen ihres Ortes (Mantova, Cremona, Voghera, usw.) im In- und Ausland verkaufen. Den bereits bearbeiteten Früchten (zumeist Birnen, Kirschen, Aprikosen, Pfirsich, Trauben, Orangen und Mandarinen) wird Mostardasirup hinzugefügt, der aus Zucker und Senföl hergestellt wird.

Kaum jemand stellt Mostarda selbst zu Hause her, obwohl es an sich gar nicht so schwierig ist, wenn man auf die alternative Machart ausweicht.

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ITALIENISCHE TOMATENSOßE: Nur nicht mit Oregano!

Wie kann man nur Spaghetti mit Ketchup essen, und was hat Oregano mit einer italienischen Tomatensoße zu tun? Italiener schütteln ungläubig den Kopf, sobald sie ins Ausland reisen und ihre geliebte "Pasta al pomodoro" auf deutsche Art serviert bekommen.

Auch im Ausland kennt man unzählige italienische Gerichte, zu deren Herstellung Tomaten verwendet werden. Und man sehnt sich danach, diese auch daheim "genau so" selbst zuzubereiten.

Doch das Nachkochen daheim nicht so einfach: Oft ist in original italienischen Rezepten nicht angeführt, welche Art von Tomate oder Derivat zu verwenden ist. Nach liebevoller Zubereitung sitzt man dann vor dem Teller und fragt sich, warum es denn nicht so schmeckt, wie im letzten Sommerurlaub in Italien.

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LA PAUSA CAFFE': Kaffeepause auf italienisch

Haben Sie Lust auf einen CAFFE'?

Bei uns in Italien fehlt sie nie, die Zeit, man nimmt sie sich einfach. Rein in die nächste BAR, Geld auf den BANCONE, und schon steht die kleine Tasse vor uns.

Heiß wie die Hölle und schwarz wie die Nacht, vor allem aber in seiner kleinen, vorgewärmten Tasse, gerade mal ein Schluck: das ist der wahre Genuss für uns.

Im Deutschen ist das ein Espresso, in Italien jedoch einfach ein CAFFE'. Der Ausdruck CAFFE' ESPRESSO existiert in Italien nicht.

Also bitte nicht vergessen: den Ausländer erkennt man an der Wortwahl.

 

Verwenden Sie die Adjektive, die das meist getrunkene italienische Getränk genauer definieren, so wie es die Italiener tun. Falls Sie einfach nur einen CAFFE' verlangen, so ist der weder kurz, noch lang, und benötigt keiner weiteren Definition (nachfolgend ein Auszug aus dem Kochbuch Sizilien - Die wahre Kunst des Kochens).

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ALLER ANFANG IST APULIEN von Kirsten Wulf: auch als Hörbuch

Klappentext: Eine einzige Postkarte kann alles verändern. Als sie an ihrem Geburtstag durch Zufall erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, ist Elena erst mal weg: Sie packt ihre Koffer und ihren kleinen Sohn und fährt nach Süditalien, ins Land ihrer Kindheit. Im apulischen Lecce quartiert sie sich im Palazzo ihres Onkels Gigi ein. Dort lernt sie Michele kennen, einen jungen Maler aus Rom, der ebenfalls neu in der kleinen Stadt ist – und seiner Familiengeschichte auf der Spur. Auf einem nächtlichen Spaziergang machen die beiden eine Entdeckung, die das Leben in der kleinen Stadt auf den Kopf zu stellen droht – und die mehr mit ihnen zu tun hat, als sie ahnen. Eine brisante Affäre, ein lang gehütetes Familiengeheimnis und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte – der Roman einer großen Entscheidung unter dem azurblauen Himmel Süditaliens.

Genre: Roman (eBook, Taschenbuch, Audio-Book, Hörbuch-Download)

3,9 von 5 Sternen (Amazon)

SERRANO-SCHINKEN AUS ITALIEN? Auch Fernsehköche sind nicht allwissend.

Sobald man in einem der unzähligen Koch-Programme im deutschsprachigen Fernsehen landet, wird man immer wieder mit Serrano-Schinken konfrontiert. Egal ob Ravioli mit Rohschinken zu füllen sind, ob ein Fleischgericht zu verfeinern ist, oder aber Würfel aus Rohschinken angebraten werden - es handelt sich immer um Serrano-Schinken.

Über die Verwendung eines Rohschinkens kann man ja geteilter Meinung sein, diesen aber als den geeignetsten italienischen Rohschinken zu bezeichnen…?
Man sollte "die Kirche im Dorf lassen" und den Spaniern die Ehre für ihre Produkte lassen, diese jedoch, vor allem als applaudierter und hochbezahlter Fernsehkoch, von den italienischen zu unterscheiden wissen!

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ITALIEN ZUM VERLIEBEN von Monika Heimann: Wein und Liebe in Umbrien

Klappentext: Die 24-jährige Journalistin Anna war zuletzt in ihrer Kindheit auf dem Weingut ihres Onkels in Umbrien. Als sie dort den undurchsichtigen Winzer Marco kennenlernt, gerät sie schnell in einen Strudel der Gefühle.

Sie muss sich entscheiden zwischen ihrem erfolgreichen, angesehenen Freund Sebastian und dem leidenschaftlichen, tiefsinnigen Marco. Zugleich hilft ihr ihr fürsorglicher Onkel Anton den Tod ihrer Eltern besser zu verkraften, der für Anna ein großer Einschnitt in ihrem Leben bedeutete. Bald wird ihr bewusst, dass sie nicht nur eine neue Heimat gefunden hat, sondern auch eine neue Liebe.

Anna fasst nach einem tragischen Erlebnis wieder neue Hoffnung und findet, nach ein paar Missverständnissen, sogar die Liebe ihres Lebens.

Genre: Liebesroman (eBook, Taschenbuch)

3,7 von 5 Sternen (Amazon)

SIZILIEN FÜR INDIVIDUALISTEN: Wie kommt man zu mehr Urlaub für weniger Geld?

Stromboli & Basiluzzo
Stromboli & Basiluzzo

Venedig, Florenz, Rom, Pisa, Neapel, Sorrent, Portofino, Positano, Capri, Taormina.

Die Auflistung bekannter Reiseziele in Italien könnte noch viel länger sein, doch wie sieht es mit der Kehrseite der Medaille aus? Was ist mit den vielen unbekannten Orten, die genauso interessant sind wie die total überlaufenen, oft auch teuren Destinationen?

 

Die Angebote der Reiseveranstalter entscheiden das Angebot für Herrn und Frau Normalurlauber, die mit einem durchschnittlichen Gehalt leben und natürlich auch reisen. Riesige Feriendörfer und Hotelketten entscheiden mit ihren verfügbaren Werbebudgets, was ins Angebot aufgenommen wird.

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ÜBERLEBEN IN ITALIEN von Beppe Severgnini: mit den Augen eines Journalisten

Untertitel: ohne verheiratet, überfahren oder verhaftet zu werden

Pressestimmen: "Ti amo, Italia! Die etwas andere Urlaubslektüre. Augenzwinkernd, voller Wortwitz und pointenreich erzählt Beppe Severgnini in "Überleben in Italien" von den Macken und Schwächen seiner Landsleute. Wetten, dass Sie den neuen, entlarvten Italiener - und natürlich das Buch - mögen werden!?" (Burda Modemagazin)
"Ein Must für Belpaese-Reisende: Endlich werden wir in die landestypische Nichtlogik eingeweiht und erfahren, wieso nur Amerikaner einen Cappuccino nach dem Mittagessen bestellen und wieso eine rote Ampel frühmorgens keine rote Ampel ist." (Annabelle)

Genre: Reiseführer (Taschenbuch, gebundene Ausgabe)

3,6 von 5 Sternen (Amazon)

ITALIEN FÜR ANFÄNGER von Olaf Borkner-Delcarlo: Erfahrungen eines Unternehmensgründers

Klappentext: Italien ... Wenn das Wort auch nur ausgesprochen wird, verfallen viele Deutsche in einen euphorischen Zustand. Man denkt an Sonne, Strand und Musik. An junge Italiener mit schwarzen Locken ... Andas Chaos das zu Italien gehört wie Pasta, Pizza, Pomodori. Der Bildungsbürger denkt an die Mailänder Scala, die Uffizien, Dante, Boccaccio und Petrarca. In den kalten, dunklen Wintermonaten denkt ein Deutscher mit Wehmut an den Urlaub am Meer zurück, seufzt, erinnert sich an den Klang der Sprache, die schnulzige Musik von Eros Ramazzotti. Dann nimmt er das Telefon zur Hand, bestellt sich beim Italiener an der Ecke eine Pizza und sagt melancholisch „Ciao Bella“ zu dem Mädchen des Lieferservice, das vermutlich aus Kroatien stammt. Quattro Stazioni, also Vier Bahnhöfe bestellt er, so wie vor Wochen noch im Ristorante am schönen Strand der Adria.

Genre: Biografischer Roman (eBook, gebundene Ausgabe)

3,3 von 5 Sternen (Amazon)

TRATTORIA-TOUR von Alfredo Taracchini Antonaros: Kulinarische Reise & Rezepte

Eine interessante Mischung zwischen Reisebericht und Kochbuch.

Untertitel: Eine kulinarische Reise durch Italiens Lieblingslokale

Klappentext: Die Trattoria-Tour nimmt Sie mit in eine Welt voll köstlicher und zugleich einfacher Gerichte, geprägt vom Können der Köche und ihrer Leidenschaft für gutes Essen. Sie werden entdecken, dass sich in den typisch italienischen Trattorien kleine Gemeinden aus liebenswerten Menschen versammeln.

Die Trattoria dient ihnen als Treffpunkt: ein Ort, an dem alle Generationen zusammenkommen, um gemeinsam zu essen und zu genießen.

Nehmen Sie einfach Platz, Sie sind herzlich eingeladen!

Genre: Kochen - Italien / Reise

Gebundene Ausgabe - 2. Auflage, 21.Juni 2012

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'BELLA DILEMMA': die „germanisierte“ italienische Sprache

Richtig, es ist ein schönes Dilemma, wenn die italienische Sprache ganz selbstverständlich „germanisiert“ wird. Als Titel eines Films, wie der vom ZDF produzierte „Bella Dilemma“ (mit Andrea Sawatzki), ist es ja noch akzeptabel, dass das erforderliche „bello“ mit dem (offensichtlich weiblichen) Namen der Protagonistin ersetzt wird.

 

Was Italiener aber so richtig irritiert, sind die lieben deutsch sprechenden Touristen, die übereifrig ihre Vokabel in Landessprache anbringen wollen. An erster Stelle steht der Milchkaffee, der souverän als „latte matschato“ bestellt wird. Doch wenn „latte macchiato“ (korrekte Aussprache: latte mackiato) am Morgen bestellt wird, so wird die falsche Aussprache des geldbringenden Touristen noch lächelnd akzeptiert. Unverständlich wird es erst, wenn der Urlauber seinen Milchkaffee oder Cappuccino zu Pizza oder Spaghetti bestellt. Da dreht sich dann der feinfühlige Italiener-Magen um.

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Italien, meine Heimat

Italien in wenigen Worten? Das ist einfach.

Erstens: Meine Heimat.

Des Weiteren: Land der Alta Moda und der paparazzi, Heimat traumhafter Strände und bezaubernder Inseln, Hochburg von Musik, Kunst und Kultur, Land des Chianti und des Grappa, und natürlich Wiege der weltberühmten, vielgeliebten Cucina Italiana.

Tatsache oder Geschwätz? In Italien schmecken caffè und pizza einfach anders, schlichtweg besser. Und nur die Italiener und Italienerinnen haben das "gewisse Etwas" in der Mode (und nicht nur), das man in anderen Ländern sucht und sucht und sucht... 

Aber stimmt das aber wirklich?

Es ist leicht für Italien zu schwärmen.

Doch es gibt auch viele Dinge, wie in jedem Land, die man im Urlaub durch die sprichwörtliche rosa Brille sieht. Andere entsprechen hingegen gar nicht der Wahrheit. Im Italienblog auf meiner Webseite will ich damit, so wie in meinen Büchern, ein wenig Klarheit schaffen.

Ob es um Land und Leute, die Sprache, Mode oder Küche geht, die Devise ist eine: Lesen. Und hinterfragen. Nachrichten über das Kontaktformular oder meine Facebook-Autorenseite beantworte ich gerne!

Barbara Reishofer